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Freude am Leben, Spaß am Wein

Die Marktstände und der Weinladen/Weinterrasse in der Kleinmarkthalle sind sehr beliebt – nicht nur - bei den Frankfurtern. Unsere  Gäste sind bunt gemischt, international und frankfurterisch, jung und alt, quer durch alle Gesellschaftschichten eben ein Abbild Frankfurts. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich jeder bei uns wohl fühlt. In unserem breiten Weinangebot kann jeder seinen Lieblingswein finden und Freunde kennenlernen oder treffen. Hier ein kleiner atmosphärischer Eindruck vom Geschehen.

Air Lingus Magazine 12/2011

The KLEINMARKTHALLE-

wonderful for fresh exotic vegetables, spices and sweets. Take the time to savour a refreshing glass of German wine from Rollander Hof on the balcony upstairs. (Hasengasse 7; kleinmarkthalle.com)

Eintrag Qype vom 09.01.2011

Wir lieben es, an einem Samstag mit einem Schönewochenendticket nach Frankfurt zu fahren, um auf der Konstablerwache zu schoppen und anschließend zu shoppen. Selbstverständlich ist der Wein vom Rollanderhof unser Favorit. Gestern, den 08.01.2011 war dort die Hölle los, aber die Rollandercrew hat das sehr profesionell mit viel Charme gemeistert.

Also bis bald mal wieder!

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 05.08.2010

Gestern zwischen 11 und 12 Uhr

In der Kleinmarkthalle

Es ist erst kurz nach elf, aber der Mann hinter dem Tresen kommt mit dem Einschenken schon fast nicht mehr nach. Randvoll gießt er die Gläser. Riesling, Silvaner, Grauburgunder, Kerner, Portugieser, Spätburgunder – hier auf der Dachterrasse der Kleinmarkthalle, unter der weiß-gelben Markise kriegt jeder den Schoppen, den er sich wünscht. Die vier Herren im besten Alter sind schon beim zweiten Glas angelangt. In ihren Sandalen, hellen Hosen und gestreiften Polohemden haben sie sich dicht um einen der weißen Stehtische an der mit üppigen Blumenkästen verzierten Brüstung der Terrasse geschart……

Langsam wird die Dachterrasse immer voller. Zum Ausschank des Weingutes Rollanderhof kann jeder Gast sein eigenes Essen mitbringen. Am Tresen gibt es sogar Bestecke. Manche kommen mit Fleischkäsbrötchen, andere mit Schnitzel und Pommes auf Plastiktellern. An einem der drei langen Biertische packt ein Ehepaar sein eine Etage tiefer erstandenes Picknick aus. Minutenlang raschelt es, dann stehen Käsewürfel, Spundekäs´, Ahle Worscht und Brot auf dem Tisch. Daneben sitzt ein Bärtiger allein vor seinem Glas und riskiert alle paar Sekunden einen Blick auf das kleine Festmahl. Er ist nicht der einzige Schweiger auf der Terrasse, auch am anderen Ende sitzen ein paar Männer einsam rauchend vor ihren Schoppen. Dazwischen ältere Ehepaare mit ihren Einkäufen und einem Gläschen Rieslingsekt…..

Frankfurter Neue Presse vom 20.09.2010

Der neue Federweiße ist da

Herbststimmung. Der neue Federweiße ist da! Gesehen und probiert am Stand vom Rollanderhof auf dem Konstablermarkt. „Ein typisch deutscher Jahrgang mit einer prägnanten Säure“, sagt Winzerin Brigitte Weyerhäuser. Das Glas (0,2 l) kostet 1,50 Euro, die Literflasche drei Euro.
......

Frankfurter Neue Presse 11.07.2009

...Die von Rudolf und Brigitte Weyerhäuser vom rheinhessischen Weingut Rollanderhof betriebene Dachterrasse gehört schon länger – und selbst im Winter – zu den bestbesuchten Lokalen der Stadt und wäre auch dann noch rappelvoll, wenn sie bis Mitternacht geöffnet hätte. Hier kann man sich seinen eingekauften Imbiss auch mitbringen, denn es werden nur Weine und Sekte verkauft.


Die Alzeyer Allgemeine Zeitung  20.3.2009

„Rheinhesssen ist Kult in Frankfurt“ :
Krawattenträger trinken stilvoll ein Glas Wein, junges Publikum lässt sich beraten, Singles nutzen die Gelegenheit Bekanntschaften zu schließen, ältere Damen feiern ihren Geburtstag und die Verkäuferin aus dem nahe gelegenen Kaufhaus stößt mit ihrer Kollegin auf den frühen Feierabend an. Ihr gemeinsamer Mittelpunkt: der Stand des Rollanderhofes in der Kleinmarkthalle. Durch eine Ausschankgenehmigung sind die Kunden nicht gezwungen die Katze im Sack zu kaufen und nehmen die Märkte als Ereignis und Treffpunkt.

Frankfurter Neue Presse vom 9.2.2009

Kenner nehmen ihre Austern oder Meeresfrüchte mit auf die überdachte Terrasse vom Weinstand Rollanderhof und genießen dazu einen Riesling-Sekt extra brut.

Frankfurter Neue Presse  21.7.2008

Jeden Freitag, wenn die Nordendler ihren Einkauf auf dem Markt getätigt haben, gehen sie zum geselligen und gemütlichen Teil auf dem Wochenmarkt über. Mit Kinderwagen oder den Kleinen huckepack auf der Schulter, steuern sie bei schönem Wetter die große Wiese auf dem Friedberger Platz an und funktionieren sie zur Partymeile um.

Die Frankfurter Allgemeine  17.7.2008

Freitag, Feierabend, Friedberger Platz- das sind drei magische „F“ im Nordend. Vor allem, wenn die Sonne scheint - dann strömen die Frankfurter zum Wochenmarkt, um mit Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familie bei einem Glas Wein das Wochenende zu beginnen.
Viele kommen direkt von der Arbeit, andere vom Einkaufen oder von zu Hause. Sie kommen mit Aktentaschen. Einkaufstüten und Kinderwagen. Sie haben Picknickdecken dabei, Spielzeug und Windeln zum Wechseln…….
Anneliese, Seniorin aus der Nachbarschaft, lobt das gute Miteinander von Jung und Alt. Zwischen drei und sechs gehöre der Platz den Älteren sowie Müttern und Kindern, danach seien die Berufstätigen an der Reihe……..
 

Blitztip 25.Februar 2004

Freiluft-Schoppen ist der Hit

Frankfurts neuer Freilufttreff hat immer Saison: Der Stand vom Rollanderhof

Freitag Nachmittag auf dem Schillermarkt. Am Wurststand stehen fünf Kunden, beim Gemüsemann sieben, in der hintersten Ecke, links vor der Börse, gute 60. Ist da was passiert? Gibt's vielleicht was umsonst? Nö - bloß lecker Wein vom Rollanderhof aus Rheinhessen. Der Weinstand von Winzerfamilie Weyerhäuser aus Saulheim steht seit acht Jahren auf dem Schillermarkt, ist inzwischen Treffpunkt für Banker, Börsianer und City-Bewohner geworden. Egal ob Sommer oder Winter: Wenns nicht regnet, kommen wir in der Mittagspause oder nach Feierabend, trinken ein Glas und schnacken, erzählt Stammkunde Karl Otterbein. Oder man lässt sich beraten: Welcher Wein passt zum Fisch, was schmeckt als Aperitif?

Der Weinstand gilt als Geheimtipp für Singles. Winzerin Brigitte Weyerhäuser: Besonders ältere Damen kommen gern, müssen nicht fürchten, blöd angeschaut oder angemacht zu werden. Wein vom Rollanderhof gibt's auch auf dem Gallusmarkt, dem Bauernmarkt, in der Kaiserstraße und auf der Galerie in der Kleinmarkthalle. Je nach Jahreszeit werden verschiedene Spazialitäten wie Glühwein, Federweißer oder Sekt ausgeschenkt.

mit freundlicher Genehmigung des Blitz-Tip

Neue Presse 23.11.01

Marktbummel mit Ingeborg Fritzsche

......Als der Markt aus der Schillerstraße wegen Bauarbeiten ausgelagert werden musste, schimpften viele Marktbetreiber. Doch jetzt möchten die meisten lieber bleiben. In der Zeit der Auslagerung hat sich der Schillermarkt nämlich zu einer Art Partymeile entwickelt. Was hier, zwischen Eingang zur Freßgass und der Hauptwache, angeboten wird, stellt so manches Straßenfest in den Schatten. Von der Ecke Biebergasse, Börsenstraße kommend, fängt`s gleich am Weinstand von Rollanderhof an. Der Winzer aus Rheinhessen schenkt hervorragende Weine aus und verkauft sie flaschenweise. Und jetzt - zur kalten Jahreszeit - gibt's auch Glühwein. Und zwar einen sehr guten. Aber wir sind ja nicht nur zum Schlemmen hier, sondern eigentlich zum Einkaufen.......

.... Goldener Oktober. Wenn sie vom Wetter, besonders von dem in den vergangenen Wochen redet, kommt Brigitte Weyerhäuser vom Rollanderhof in Saulheim ins Schwärmen. "Es war der schönste Oktober der letzten Jahre - und das verspricht uns einen ganz tollen Wein." Besonders für den Spätburgunder, den Silvaner und den Riesling war der goldene Oktober ein Geschenk. Weyerhäuser: "Wir konnten die Vollreife abwarten, und so sind daraus sehr farbintensive Rotweine und aromareiche Weißweine geworden." Bis der Wein ausgeschenkt wird dauert es aber noch ein bisschen. Derweil kann Brigitte ihre kaltgewordenen Fingerspitzen am heißen Glühwein aufwärmen, der ist nämlich in der kalten Jahreszeit der Renner. ...

Bild Frankfurt 5.Mai 2000

Wochenmarkt an der Konstablerwache . Hier lebt ein Stück Alt-Frankfurt.

......Der Stand des Weingutes Rollanderhof ist das heimliche Zentrum des Marktes. Voll besetzte Tische. Man trifft sich und trinkt ein, zwei Gläser zusammen. Der Markt ist auch Treff für Langschläfer am Wochenende. Mittagessen kann ausfallen. .....

Frankfurter Journal 03.03.00

Herls Orttermin: Masse macht Kasse Ein Bericht über die Frankfurter Zeil

.......Samstags aber, da ist alles anders. Unerklärlicherweise verschwunden sind die jungen Händler, stattdessen tummeln sich auf der Konstablerwache robuste Gesellen aus der Wetterau, dem Vogelsberg, aus der Rhön oder aus Rheinhessen. Samstags ist der Markt in Bauernhand, da ist kein Platz für nordafrikanische Handelsleute. Natürlich geht dies einher mit einer Veränderung des Angebots, was allerdings auch negative Seiten hat. Neben Rohmilchkäse, Honig, Presskopf, Schafsmilch und Maiskolben werden samstags auf der Konstablerwache nämlich auch Drogen verkauft. Besonders hervorgetan hat sich in diesem Bereich ein junger Wilder aus Rheinhessen, in Fachkreisen unter dem Decknamen" Rudi" bekannt. Rudi stellt seine Rauschmittel unter der Woche selbst her, um sie samstags einer immer größer werdenden Schar Abhängiger zu vertickern, zu der übrigens auch der Schreiber dieser Zeilen zählt, wie er an dieser Stelle wohl bekennen muss. Zu diesem Zwecke hat Rudi Tische aufgebaut, an denen sich ab circa 13 Uhr Horden von Menschendrängen, alle auf der Suche nach dem Einen, dem für kurze Zeit Seligmachenden. Rudi kennt seine Leute, er weiß um ihre Bedürfnisse und lässt sich immer neue Mischungen einfallen. Sein neuestes Produkt vertreibt er unter dem Namen "Grauburgunder", er füllt es ab in handliche 0,75 Liter-Flaschen und beklebt jene sogar mit eigenen Etiketten aus Papier. So dauert es nicht lange, bis sich die unruhige Menge beruhigt, sie fangen an, miteinander zu reden, rauchen Zigaretten. Sogar der Appetit kehrt wieder, und nicht wenige schleichen sich davon, sich am benachbarten Stand eine Kartoffelbratwurst zu kaufen oder eines jener riesigen Schnitzel im Brötchen zu fünf Mark. Gegen 16 Uhr ist alles vorbei, die Leiden sind gelindert, und Rudis Kunden gehen zufrieden heim und legen sich wieder hin. ......

Buchtipp : "Caruso singt nicht mehr" von Anne Chaplet Kunstmann-Verlag

... Im Bett griff sie zufrieden zur Zeitung. Es war Samstag und erst neun Uhr. Nichts lag an, was nicht warten konnte. Um halb zwölf zog sie ihren rosa Dufflecoat an - Ja, Paul, dacht sie, ich weiß: Das beißt sich mit meiner Haarfarbe - und ging zu Fuß zur Konstablerwache, zum Bauernmarkt. Ausnahmsweise war heute der Himmel einmal klar, und es sah nicht nach Regen aus. Schade nur, dachte Karen, dass um diese Jahreszeit die Sonne schon so tief stand, dass die Häuser lange Schatten auf Straßen und Plätze warfen. Sie freute sich darauf an einem der Tische in der Sonne zu sitzen, Wein zu trinken und sich das ganze Spektakel um sie herum in Ruhe anzuschauen.

Auf dem Markt drängelte sich halb Frankfurt. Die Buden und Verkaufsstände mochten im Vergleich zum Sommer weniger geworden sein, die Besucher, wollte ihr scheinen, nicht. Karen fädelte sich durch den Menschenstrom, der sich im Prozessionstempo durch die schmalen Gassen zwischen den Buden und Ständen bewegte. Zum samstäglichen Bauernmarkt kamen die Lebensmittelproduzenten aus der Region, keine fliegenden Händler mit dem ewig gleichen Angebot. Die Frankfurter kamen begeistert, allerdings nicht nur um zu essen, zu trinken, Freunde zu treffen. Karen hatte an den Tischen und Ständen schon englische Brokerinnen und polnische Putzfrauen, Frankfurter Zahnärzte und ungarische Frühpensionäre, deutsche Kabarettisten und italienische Modehauschefinnen getroffen - und wer weiß, wer all die anderen waren, die sie ausnahmsweise mal nicht neugierig ausgefragt hatte......

...Dann balancierte sie einen Teller mit Handkäs und ein Glas Wein an einen Stehtisch, den noch ein paar Sonnenstrahlen erreichten, und amüsierte sich mit den üblichen soziologischen Studien: In welchem Alter bekommen Männer heutzutage ihre Kinder? Was trägt die Frau über dreißig im Herbst? Woran erkennt man Studienräte? Und wie viel Wein verträgt eine Frankfurterin jenseits der 75 - drei von der Sorte deklinierten am Nebentisch im breitesten Frankfurterisch die Weltlage im Nahbereich durch: die Schwangerschaft ihrer Enkelinnen, Karen seufzte zufrieden auf und nahm einen großen Schluck. .....

 

Der Roman lebt von den Menschen und dem Milieu, das er schildert - mit Liebe zum Detail und spannend bis zur letzten Seite. Empfehlenswert.